Aufnahmedatum: 15/02/2016
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10.12.2015, Filmclub 813, Köln
Veranstalter: Global South Studies Center der Universität zu Köln (GSSC), Allerweltshaus Köln e.V.

Podiumsdiskussion und Videodokumentation mit Jabbar Alabdullah (Kölner Syrien-Hilfe), Larissa Bender (Journalistin), Trésor (Voix des Migrants), Miriam Edding (Watch the Med-Alarmphone), Claus-Ulrich Prölß (Kölner Flüchtlingsrat). Moderation: Sabine Damir-Geilsdorf (GSSC).

Inhalt: Die Forderungen nach Kontrolle und Abschottung der europäischen (Außen-)Grenzen haben Hochkonjunktur: Die sogenannte Flüchtlingskrise wird in den letzten Monaten verstärkt als Zuwanderungs- und Integrationsproblem debattiert, Asylgesetze werden verschärft, Grenzzäune errichtet und Verhandlungen mit Drittstaaten geführt. Um wessen Krise es sich eigentlich handelt, gerät dabei zunehmend in den Hintergrund. Diese Veranstaltung möchte eine globale Perspektive auf die Fluchtrouten nach Europa eröffnen und eine Diskussion wagen, die eine auf Deutschland und Europa zentrierte Problemwahrnehmung überwindet. Sie legt das Augenmerk auf die eigentliche Krise der Geflüchteten, indem sie einen Bogen spannt von den Stationen ihrer Fluchtrouten und Grenzübertritte bis hin zur lokalen Aufnahmesituation in Köln, um eine erneuerte Debatte um Solidarität, Menschenrechte und politische Repräsentation herauszufordern.