Aufnahmedatum: 23/01/2017
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Auf der Bühne muss die Seele hart arbeiten. Denn eigentlich ist es sie – so dachte sich das die Antike – die den Körper bewegt, von ihr rührt es her, dass die Füße angetrieben werden zum Fortschreiten, die Hände zum Berühren, die Augen zum Sehen und die Zunge zum Sprechen. Die sonderbare Rede der Poesie trifft auf die Seelenregungen im Raum. Niemand weiß, was passiert.

Der letzte Abend der Poetica lässt noch einmal alle Autoren Revue passieren, in Gedichten in fremden und bekannten Sprachen und szenischen Übertragungen durch Schauspieler und Musiker des Schauspiel Köln. Im Anschluss an die Aufführung gibt es die Möglichkeit, bei Speisen und Getränken mit allen Beteiligten ins Gespräch zu kommen und vielleicht sogar – zu tanzen.

Mit den Autoren Javier Bello (Chile), Michael Donhauser (Österreich), Nurduran Duman (Türkei), Maricela Guerrero (Mexiko), Gila Lustiger (Deutschland/Frankreich), Angelika Meier (Deutschland), Eleni Sikelianos (USA), Galsan Tschinag (Mongolei), Stefan Weidner (Deutschland) sowie Monika Rinck (Kuratorin der Poetica).
Mit den Ensemblemitgliedern Seán McDonagh, Philipp Pleßmann, Marlene Tanczik und Ines Marie Westernströer. Regie: Matthias Köhler; Dramaturgie: Stawrula Panagiotaki; Bühne: Elise Sophia Richter; Kostüme: Jean Louis Frère; Musik: Philipp Pleßmann.
In Kooperation mit dem Schauspiel Köln