Aufnahmedatum: 04/04/2011
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Zur Landnutzung im Umfeld eines römischen „Industriereviers“ - Interdisziplinäre Studien im Umfeld des antiken Steinbruchgebietes und Töpferzentrums b

Am Rande der Eifel bestand eines der großen Abbaureviere für mineralische Rohstoffe im Nordwesten des Römischen Reichs – damit war die Eifel eine wohlhabende und florierende „Industriegegend“. Der Grund: Ihre Mühlsteine aus Basaltlava und Bausteine aus Tuff waren aufgrund der hohen Qualität Jahrhunderte lang regelrechte Exportschlager. Das Forschungsprojekt beschäftigt sich mit der Frage, inwiefern die Land- und Forstwirtschaft den wirtschaftlichen Boom von regionalen Töpfer- und Keramikprodukten in der Spätantike tragen konnte – und untersucht, welche Auswirkungen dies auf die Umwelt hatte.

Universität zu Köln
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