Aufnahmedatum: 30/06/2014
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1. Vorlesung: "Climate Change: How to Make the Paris Climate Conference Work? An Alternative Procedure"

Die Albertus-Magnus-Professur wurde an der Universität zu Köln im Gedenken an den mittelalterlichen Universalgelehrten Albertus Magnus (1193 bis 1280) eingerichtet, der von 1248 bis 1254 in Köln am Generalstudium der Dominikaner lehrte.

Als einer der Begründer der Akteur-Netzwerk-Theorie zählt Bruno Latour zu den heutzutage einflußreichsten Denkern im Bereich der Sozial- und Kulturwissenschaften, der Anthropologie sowie der Wissenschaftstheorie und -soziologie. Latour untersucht in seinem weitgespannten Werk, das auf zahlreichen Feldstudien basiert, die rhetorischen Strategien und technischen Artefakte, die bei der Konstruktion wissenschaftlicher Tatsachen am Werk sind. Technik und Natur sowie das Soziale sind in einem Netzwerk wechselseitiger Zuschreibungen von Eigenschaften und Handlungspotentialen miteinander verbunden. In seinen Büchern untersucht er die Auswirkungen seiner Wissenschaftsstudien auf verschiedene Felder des Sozialen, der Religion und der Anthropologie, sowie der Umweltpolitik. Unter den zahllosen Auszeichnungen finden sich neben fünf Ehrendoktoraten eine Anzahl namhafter Wissenschaftspreise, darunter 2013 den Holberg Memorial Prize. 2013 hielt er die Gifford Lectures und 2014 die Tanner Lectures.